Heute: Sonnabend, 19. Jun. 2021 (Wochenbeginn: 2. So. nach Trinitatis)

Von unerwartet vielen Fischen

Liebe Kinder, liebe Familien!

Jesus war den Menschen nach Ostern in Jerusalem begegnet. Nun hatten die Jünger Jerusalem verlassen und waren zum See Genezareth zurück gegangen.

Was jetzt? Was sollten sie dort tun? Wie sollte es weitergehen?

Petrus sagte: „Ich will wieder fischen.“ Die anderen sagten: „Wir gehen mit dir.“ und so fuhren sie hinaus auf den See. Sie warfen die ganze Nacht ihr Netz aus. Aber obwohl dies die beste Zeit zum Fischen ist, blieben die Netze leer. Bis zum Morgen versuchten sie es. Dann fuhren sie mit leerem Netz an das Ufer zurück.

Als sie nah an Land waren, sahen sie dort am Ufer einen Mann stehen. Er schien auf sie zu warten. „Freunde!“ rief er ihnen zu. „Habt ihr nichts zu essen gefangen?“ „Nein!“ riefen sie und zeigten auf das leere Netz.

„Werft das Netz nochmal aus! Aber diesmal auf der anderen Seite vom Boot!“ rief der Mann. Die Jünger zögerten. Am Morgen fischen?

Sie warfen das Netz noch einmal aus. Und es füllte sich! Es wimmelte nur so von Fischen. Das Netz war so schwer, dass sie es kaum in das Boot ziehen konnten. Da erkannten sie, wer der Mann am Ufer war.

„Es ist Jesus!“ sagte Johannes zu Petrus.

Am Ufer hatte Jesus ein Feuer angezündet und Brot und Fisch geröstet. „Kommt und setzt euch! Es ist alles vorbereitet.“ lud Jesus sie ein. Sie saßen still zusammen und schauten auf Jesus, wie er das Brot brach und teilte. Es war keine Frage mehr: „Wer bist du?“ Sie wussten, Jesus war bei ihnen.

Die Jünger hatten nicht damit gerechnet, doch noch so viele Fische zu fangen. Sie versuchten es auf eine andere Art – und das Netz füllte sich.

Sie hatten nicht erwartet, Jesus noch einmal zu begegnen – und er wartete schon auf sie.

Und dann erleben sie das Netz voller Fische. Sie erfahren den – auch buchstäblich – warmen Empfang am Ufer.

Vieles müssen wir in diesen Tagen anders und nochmal ausprobieren. Dass wir dabei überraschende Erfahrungen machen, die uns reich beschenken und wärmen, wünsche ich uns.

Wollt ihr zuhause miteinander fischen? Dann probiert doch mal die zwei Spiele aus:

Ich hab‘ gefischt: Alle legen die Hände auf den Tisch. Einer ist der Fischer und bewegt seine Hand über die anderen Hände und sagt dabei: „Ich hab‘ gefischt, ich hab‘ gefischt, ich hab die ganze Nacht gefischt und keinen Fisch erwischt.“ Bei „erwischt“ versucht er, eine der anderen Hände abzuschlagen. Die anderen müssen ihre Hände schnell wegziehen. Wessen Hand berührt ( gefischt ) wurde, darf als nächstes Fischer sein.

Fische fangen: Fische (Papier oder Salzgebäck) im Raum verteilen. Die Kinder sind die Fischer. Wer die meisten Fische findet, hat gewonnen.

Eine mit überraschend schönen Erlebnissen prallvoll gefüllte Woche wünsche ich euch!

Elke Nordsiek

 

Vom be-greifen wollen

Liebe Kinder! Liebe Familien!

Einige Menschen hatten Jesus nach seinem Tod gesehen und sich von diesem Wunder erzählt: Jesus lebt!

Über einen, der sich das gar nicht vorstellen konnte, steht auch etwas in der Bibel.

Thomas hieß der Freund von Jesus. Er war nicht dabei gewesen, als die anderen Jesus begegneten. Sie hatten ihm gesagt: „Wir haben Jesus getroffen! Er lebt!“. Thomas glaubte das aber nicht. Er zweifelte an der Geschichte. „Ich werde das so lange nicht glauben, bis ich Jesus selber gesehen habe. Ich muss erst seine Hände und seine Wunden fühlen, sonst glaube ich das nicht.“ Eine Woche später saßen die Jünger wieder beisammen; diesmal war Thomas dabei. Auf einmal stand Jesus vor ihnen. „Friede sei mit euch!“ begrüßte er sie. Dann ging Jesus zu Thomas und zeigte ihm seine Hände: „Sieh meine Wunden! Gib mir deine Hand und lege die Finger darauf! Ich bin es wirklich!“ Da erkannte auch Thomas, dass es Jesus war. Voll Staunen sagte Thomas: „Mein Herr und mein Gott!“ Jesus antwortete ihm: „Nun glaubst du, weil du mich siehst. Wie froh werden die Menschen sein, die mich nicht sehen und mir trotzdem vertrauen!“

Gott ist bei uns – auch wenn wir ihn nicht sehen können.

Gott ist bei uns – auch wenn wir das manchmal gar nicht  glauben können.

Gott ist bei uns – auch wenn wir ihn nicht anfassen und fühlen können.

Manchmal möchten wie Thomas etwas mit Händen berühren, um es zu verstehen und be-greifen. Manchmal sehen wir Menschen, die wir liebhaben, unsere Freundinnen und Freunde länger nicht. Wir können uns nicht an den Händen anfassen, aber die Freundschaft und die Liebe ist trotzdem in uns und da.

Nehmt euch doch ein großes Stück Papier, legt eure Hände darauf und malt mit einem Stift drum herum. Dann könnt ihr bunt ausmalen. Vielleicht mögt ihr die Namen von Menschen, an die ihr gerade denkt, hineinschreiben. In die Handfläche könntet ihr auch ein Kreuz zeichnen als Zeichen, dass Gott bei uns ist.

Eine Woche mit mindestens so vielen schönen Momenten wie Finger an eurer Hand sind wünsche ich Euch!

Eure Elke Nordsiek

Anregungen zum 25. April – in Gott weben, leben und sind wir

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

2. Korinther 5,17

Wir vertrauen der lebendigen Kraft Gottes,

  • die uns von Anbeginn in Liebe umfängt
  • uns im Angesicht des Todes Leben schenkt und
  • unsere Gemeinschaft segnet

Gebet

Gott,
du zeigst dich und machst dich uns bekannt,
oft auch merkwürdig und unglaublich.
Nach dir suchen wir und wollen uns überraschen lassen.
Behüte uns alle!
Amen.

Biblischer Text zum Sonntag: Apostelgeschichte 17,22-34

Paulus stand mitten auf dem Areopag und sprach:
„Ihr Menschen von Athen, ich sehe, dass ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt. Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott.
Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt. Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind.
Auch lässt er sich nicht von Menschenhänden dienen, wie einer, der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.
Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht. Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.
Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.“

Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, begannen die einen zu spotten; die andern aber sprachen: „Wir wollen dich darüber ein andermal weiter hören.“ So ging Paulus von ihnen.
Einige schlossen sich ihm an und wurden gläubig; unter ihnen war auch Dionysius, einer aus dem Rat, und eine Frau mit Namen Damaris und andere mit ihnen.

Anregungen

Was klingt von diesen Worten in Ihnen nach?

In Gott leben, weben und sind wir. Wir leben in Gott. Heißt es nicht immer umgekehrt, dass Gott in uns wirkt? Ja, auch. Gott umgibt uns, vollkommen. Wohltuend.

Ziel ist, dass der Erdkreis mit Gerechtigkeit gerichtet wird. Wo wünschen Sie sich Gerechtigkeit?

Übrigens: Die Auferstehung brachte schon zu damaligen Zeiten Unverständnis hervor. Wie Paulus werden wir immer wieder von ihr erzählen. Was bedeutet für Sie Auferstehung?

Wörtlich übersetzt steht im letzten Satz: „Einige Männer schlossen sich ihm an und wurden gläubig; unter ihnen war auch Dionysius, einer aus dem Rat, und eine Frau mit Namen Damaris und andere mit ihnen.“ Unter ‚den Männern‘ war eine Frau. Wenn wir in der Bibel lesen, sollten wir dies immer mitdenken, dass oft eine männliche Ausdrucksform gewählt und Frauen ‚mitgemeint‘ sind.

Lied: Wir wollen alle fröhlich sein

1.  Wir wollen alle fröhlich sein / in dieser österlichen Zeit; / denn unser Heil hat Gott bereit’.

Refr.: Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, / gelobt sei Christus Marien Sohn.

2.  Es ist erstanden Jesus Christ, / der an dem Kreuz gestorben ist, / dem sei Lob Ehr zu aller Frist.

3. Er hat zerstört der Höllen Pfort, / die Seinen all herausgeführt / und uns erlöst vom ewgen Tod.

4.  Es singt der ganze Erdenkreis / dem Gottessohne Lob und Preis, / der uns erkauft das Paradeis.

5.  Des freu sich alle Christenheit / und lobe die Dreifaltigkeit / von nun an bis in Ewigkeit.

Gebet

Gott,
du zeigst dich und machst dich uns bekannt,
oft auch merkwürdig und unglaublich.
Nach dir suchen wir und wollen uns überraschen lassen.
Behüte uns alle!
Amen.

Über den Abstand hinweg verbinden wir uns im Gebet,
beten für Menschen, die wir Gott ans Herz legen.

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Wir lassen uns überraschen, in welch wunderbarer Weise Gott sich unserer annimmt und welche Spielräume sich uns auftun.

Seien Sie gesegnet und
bleiben Sie behütet!
Ihre Pfarrerin Karin Singha-Gnauck

Anregungen zum 18. April – der gute Hirte

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.

Johannes 10,aaa.27-28a

Wir vertrauen der lebendigen Kraft Gottes,

  • die uns von Anbeginn in Liebe umfängt
  • uns im Angesicht des Todes Leben schenkt und
  • unsere Gemeinschaft segnet

Biblischer Text zum Sonntag: Hesekiel 34, 11-16

So spricht Gott, der Herr:
Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen.

Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war.

Ich will sie aus allen Völkern herausführen und aus allen Ländern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und an allen Plätzen des Landes.

Ich will sie auf die beste Weide führen, und auf den hohen Bergen in Israel sollen ihre Auen sein; da werden sie auf guten Auen lagern und fette Weide haben auf den Bergen Israels.

Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern lassen,
spricht Gott, der Herr.
Ich will das Verlorene wieder suchen und
das Verirrte zurückbringen und
das Verwundete verbinden und
das Schwache stärken und,
was fett und stark ist, behüten;
ich will sie weiden, wie es recht ist.

Anregungen

Was klingt von diesen Worten in Ihnen nach?

Was für eine Verheißung! Alle sollen wieder zusammenkommen. Sich endlich wieder begegnen können. Nicht mehr sich nur digital unterhalten. Endlich wieder reisen. End-lich – wann wird das Ende des jetzigen Zustands sein? Auch damals mussten die Menschen noch warten. Aber auch hoffen!

Was für eine Verheißung an guten Auen und fetten Weiden!
End-lich unbeschwert das Leben genießen!

Gott selbst sorgt sich um ‚seine Schafe‘, um uns. Nehmen Sie wahr, dass Gott für Sie da ist? Gab es Momente, in denen Sie sich verloren fühlten? Gab es den Ausblick der Hoffnung und des Vertrauens?

Bleiben Sie behütet!

Lied: Ich bin in guten Händen (Melodie: 295)

1. Ich bin in guten Händen. Mein Hirte ist der Herr. Er schenkt mir, was ich brauche, und gibt mir noch viel mehr. Zum frischen Wasser führt er mich, lässt mich dort Ruhe finden, versorgt mich väterlich.

2.  Geht meine Kraft zu Ende, dann richtet er mich auf. Gibt neuen Mut und führt mich den Weg zum Ziel hinauf. Ist bei  mir stets und überall, weicht nie von meiner Seite, auch nicht im dunklen Tal.

3.  Ich muss mich nicht mehr fürchten, er lässt mich nie im Stich. Er ist ein guter Hirte, beschützt und tröstet mich. Er setzt das Letzte für mich ein, sogar sein eignes Leben. Ich muss ihm wertvoll sein.

4.  Er lädt mich ein zu rasten und deckt mir selbst den Tisch. Schenkt ein aus vollen Händen, ich fühl mich wieder frisch. Weil ich bei ihm geborgen bin, genieß ich seine Liebe bis an mein Ende hin.

Christ ist erstanden

1.  Christ ist erstanden von der Marter alle; / des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. / Kyrie eleis.

2.  Wär er nicht erstanden, / so wär die Welt vergangen; / seit dass er erstanden ist, / so lobn wir den Vater Jesu Christ’. / Kyrie eleis.

3.  Halleluja, Halleluja, Halleluja! / Des solln wir alle froh sein, / Christ will unser Trost sein. / Kyrie eleis.

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal,
fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Gebet

Gott,
was für eine schreckliche Zeit,
in der wir uns so einschränken müssen,
um uns, um andere und die Gesellschaft zu schützen.
Wir klagen Dir,
dass geliebte Menschen an Corona erkrankt und gestorben sind.
Wir bitten Dich für uns alle
und vor allem für die, die sich für andere einsetzen
in den Krankenhäusern, Pflegeheimen und der Hauspflege,
in den Schulen, Kitas, in den Praxen und Einkaufsläden.
Behüte uns alle!
Amen.

Über den Abstand hinweg verbinden wir uns im Gebet,
beten für Menschen, die wir Gott ans Herz legen.

Wir lassen uns überraschen, in welch wunderbarer Weise Gott sich unserer annimmt und welche Spielräume sich uns auftun.

Seien Sie gesegnet und
bleiben Sie behütet!
Ihre Pfarrerin Karin Singha-Gnauck

Von Zitronenfaltern und anderen Schmetterlingen

Liebe Kinder! Liebe Familien!

In der Woche nach Ostern bin ich im Park bei mir um die Ecke spazieren gegangen.

Auf einmal hatte ich zwei Begleiter: zwei Zitronenfalter flogen eine ganze Weile einander umkreisend mit mir in eine Richtung. Manchmal machten sie eine kleine Pause im Gras. Dann holten sie mich wieder ein und flogen ein Stück voraus.

Wie schön sie im Sonnenlicht aussahen! Wie leicht sie durch die Luft tanzten!

Aus einem wirklich winzigen Ei ist eine kleine Raupe geschlüpft. Die muss erstmal kräftig krabbeln, um sich ihr Futter zu suchen und satt zu werden. Dann verpuppt sie sich und in ihrem Kokon kann sie sich nicht bewegen. Wie eine leblose Hülle sieht der Kokon aus. Man kann nicht zuschauen, wie sich die Raupe verwandelt; das bleibt geheimnisvoll verborgen. Aber eines Tages bricht der Kokon auf. Ein bunter Schmetterling breitet seine Flügel aus und kann fliegen! Was für ein Wunder!

Die Ostergeschichte ist auch eine geheimnisvolle Geschichte von neuem und anderem Leben, dachte ich als ich die Schmetterlinge sah. Ich freute mich, dass die beiden mich daran erinnert haben.

Habt ihr auch schon Schmetterlinge in diesem Frühling getroffen? Kennt ihre Namen?

Jetzt bald im Mai beginnt die Kapuzinerkresse zu blühen. Die Raupe vom Kohlweißling mag ihre Blätter ganz besonders gern. Wenn ihr sie entdeckt, findet ihr vielleicht ja minikleine Schmetterlingseier auf der Unterseite ihrer Blätter? Oder kleine grüne Raupen?

Eine wunder-volle Woche wünsche ich Euch!

Eure Elke Nordsiek

Anregungen zum 11. April – Johannes 20,19-29

Wir vertrauen der lebendigen Kraft Gottes,

  • die uns von Anbeginn in Liebe umfängt
  • uns im Angesicht des Todes Leben schenkt und
  • unsere Gemeinschaft segnet

Gebet

Gott,
tastend nähere ich mich Dir,
will sehen und fühlen,
damit ich Dich begreifen kann,
damit ich erfassen kann,
was Du mir im Leben,
in meinem Leben bedeutest.

Fasse mich, halte mich.
Rühre mich an,
von Dir will ich mich berühren lassen.
Amen.

Biblischer Text zum Sonntag: Johannes 20,19-29

Es war schon spätabends an diesem ersten Wochentag nach dem Sabbat. Die Jünger waren beieinander und hatten die Türen fest verschlossen. Denn sie hatten Angst vor den jüdischen Behörden.

Da kam Jesus zu ihnen. Er trat in ihre Mitte und sagte: „Friede sei mit euch!“ Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.

Die Jünger waren voll Freude, weil sie den Herrn sahen.

Jesus sagte noch einmal: „Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so beauftrage ich jetzt euch!“

Dann hauchte er sie an und sagte: „Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr seine Schuld vergebt, dem ist sie wirklich vergeben. Wem ihr sie aber nicht vergebt, dem ist sie nicht vergeben.“

Thomas, der auch Didymus genannt wird, gehörte zum Kreis der Zwölf. Er war jedoch nicht dabei gewesen, als Jesus gekommen war. Die andere Jünger berichteten ihm: „Wir haben den Herrn gesehen!“

Er erwiderte: „Erst will ich selbst die Löcher von den Nägeln an seinen Händen sehen. Mit meinem Finger will ich sie fühlen. Und ich will meine Hand in die Wunde an seiner Seite legen. Sonst glaube ich nicht!“

Acht Tage später waren die Jünger wieder beieinander. Diesmal war Thomas mit dabei. Wieder waren die Türen verschlossen. Da kam Jesus noch einmal zu ihnen. Er trat in ihre Mitte und sagte: „Friede sei mit euch!“

Dann sagte er zu Thomas: „Nimm deinen Finger und untersuche meine Hände. Strecke deine Hand aus und lege sie in die Wunde an meiner Seite. Du sollst nicht länger ungläubig sein, sondern zum Glauben kommen!“

Thomas antwortete ihm: „Mein Herr und mein Gott!“

Da sagte Jesus zu ihm: „Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Glückselig sind die, die mich nicht sehen und trotzdem glauben.“

Anregungen

Was klingt von diesen Worten in Ihnen nach?

Friede sei mit Euch!
Friede sei mit Ihnen und allen Ihren Lieben!

Wir wollen das Leben be-greifen, um es begreifen zu können. Und doch ist es viel mehr als das, was wir sehen und berühren können.

Der Glaube ist ein Geschenk.
Was brauchen Sie, um glauben zu können?

Lied: Der schöne Ostertag

1.    Der schöne Ostertag! Ihr Menschen, kommt ins Helle! Christ, der begraben lag, brach heut aus seiner Zelle. Wär vorm Gefängnis noch der schwere Stein vorhanden, so glaubten wir umsonst. Doch nun ist er erstanden, erstanden, erstanden, erstanden!

2.    Was euch auch niederwirft, Schuld, Krankheit, Flut und Beben – er, den ihr lieben dürft, trug euer Kreuz ins Leben. Läg er noch immer, wo die Frauen ihn nicht fanden, so kämpften wir umsonst. Doch nun ist er erstanden, erstanden, erstanden, erstanden!

3.    Muss ich von hier nach dort – er hat den Weg erlitten. Der Fluss reißt mich nicht fort, seit Jesus ihn durchschritten. Wär er geblieben, wo des Todes Wellen branden, so hofften wir umsonst. Doch nun ist er erstanden, erstanden, erstanden, erstanden!

Psalm 116

Sei nun wieder zufrieden, meine Seele;
denn Gott tut dir Gutes.
Denn du hast meine Seele vom Tode errettet,
mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.
Ich werde wandeln vor Gott
im Lande der Lebendigen.

Über den Abstand hinweg verbinden wir uns im Gebet,
beten für Menschen, die wir Gott ans Herz legen.

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Wir lassen uns überraschen, in welch wunderbarer Weise Gott sich unserer annimmt und welche Spielräume sich uns auftun.

Seien Sie gesegnet und
bleiben Sie behütet!
Ihre Pfarrerin Karin Singha-Gnauck

Ostern – wie befreiend!

Die große Freiheit

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
(Offenbarung 1,18)

Wir vertrauen der lebendigen Kraft Gottes,

  • die uns von Anbeginn in Liebe umfängt
  • uns im Angesicht des Todes Leben schenkt und
  • unsere Gemeinschaft segnet

Biblischer Text zu Ostern:  Exodus 14 und 15 in Auszügen

Als der Pharao näherkam, blickten die Israeliten auf und sahen: Die Ägypter rückten hinter ihnen heran! Da bekamen die Israeliten große Angst und schrien zu Gott um Hilfe.

Sie beklagten sich bei Mose: »Gab es denn keine Gräber in Ägypten? Hast du uns in die Wüste gebracht, damit wir hier sterben? Wie konntest du uns aus Ägypten führen! Haben wir nicht schon in Ägypten zu dir gesagt: Lass uns in Ruhe! Wir wollen lieber den Ägyptern dienen! Es ist besser, dass wir in Ägypten Sklaven sind, als in der Wüste zu sterben.«

Darauf sagte Mose zum Volk: »Fürchtet euch nicht!« …

Mose streckte die Hand aus über das Meer. Da trieb Gott das Meer die ganze Nacht durch einen Ostwind zurück. Er machte das Meer zum trockenen Land, und das Wasser teilte sich. So konnten die Israeliten auf trockenem Boden mitten durch das Meer ziehen.

Die Prophetin Mirjam, die Schwester Aarons, nahm ihre Pauke in die Hand. Auch alle anderen Frauen griffen zu ihren Pauken und zogen tanzend hinter ihr her. Mirjam sang ihnen vor:

Singt für Gott:
Hoch und erhaben ist er.
Rosse und Wagen warf er ins Meer.

Anregungen

Was klingt von diesen Worten in Ihnen nach?

Zum Ostersonntag ist die Flucht aus der Sklaverei und die Bewahrung des Volkes Gottes Grundlage der Predigt. Eine Rettungsgeschichte zu Ostern.
Ostern ist das Fest der Befreiung von der Macht des Todes.
Und es erinnert daran, dass Jesus als Jude Passah gefeiert hat.

Wenn Sie diese Geschichte sich von den Kindern erzählen lassen – im digitalen Gottesdienst oder Buch – dann steht am Anfang ein vielfältiges Lob Gottes. Endlich frei. Die Unterdrückung hört auf.
Wohltuend, damit zu beginnen, jeden Tag neu, bevor die nächste Gefahr bewältigt werden soll.

Vor einem ist der Weg versperrt. Hinter einem die Feinde.
Was tun sie, wenn es keinen Ausweg gibt?

Es gibt keine Ruhe. Diesen Wunsch, mal Ruhe haben zu wollen von all dem, was einen bedrückt, höre ich immer wieder. Wenigstens mal durchatmen wollen und sich den schönen Seiten des Lebens zuzuwenden. Doch schon kommt das nächste Unglück, der nächste Todesfall, die nächste Krise. 

In unserer Geschichte sind es die Soldaten mit ihrer überlegenen Technik, die nicht zur Erhaltung des Friedens eingesetzt werden, sondern zur Verfolgung Unschuldiger, wie es leider auch heutzutage geschieht. Eine grausame Geschichte, die sich bis heute fortsetzt. Doch bei all der Machtlosigkeit und Verzweiflung gibt es Wunder. 

Was für ein Wunder!
Wie wirken Wundergeschichten auf Sie? Was ist für Sie das Wunder in dieser Geschichte?

Und das Wunderbare soll unsere Aufmerksamkeit erregen und erreichen.

Wir glauben an einen Gott, der befreit und bewahrt,
an die All umfassende Macht in der Welt,
die fürsorglich mit uns geht und uns gute Wege zeigt. 

So können wir auch in diesen Tagen zuversichtlich den Weg fortsetzen. 

Und irgendwann können auch wir wieder ‚auf die Pauke hauen‘.
Was würden Sie dann gerne tun?

Lied: Auf, auf, mein Herz mit Freuden

1. Auf, auf, mein Herz, mit Freuden nimm wahr, was heut geschicht;
wie kommt nach großem Leiden nun ein so großes Licht!
Mein Heiland war gelegt da, wo man uns hinträgt,
wenn von uns unser Geist gen Himmel ist gereist.

2. Er war ins Grab gesenket, der Feind trieb groß Geschrei;
eh er’s vermeint und denket, ist Christus wieder frei
und ruft Viktoria, schwingt fröhlich hier und da
sein Fähnlein als ein Held, der Feld und Mut behält.

3. Das ist mir anzuschauen ein rechtes Freudenspiel;
nun soll mir nicht mehr grauen vor allem, was mir will
entnehmen meinen Mut zusamt dem edlen Gut,
so mir durch Jesus Christ aus Lieb erworben ist.

Gebet

Gott,
du lässt uns leben
selbst im Angesicht des Todes.
So führe uns auch durch diese Zeit hindurch,
die uns so unruhig und unzufrieden macht.
Lass Dein Ostern in uns geschehen,
im Verborgenen und doch spürbar.

Wir beten für Menschen, die wir Gott ans Herz legen.

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Wir lassen uns überraschen, in welch wunderbarer Weise Gott sich unserer annimmt und welche Spielräume sich uns auftun.

Seien Sie gesegnet und
bleiben Sie behütet!

Ihre Pfarrerin Karin Singha-Gnauck

Geschichten von Gott und der Welt – Von grünen Tagen

Liebe Kinder! Liebe Familien!

Der Donnerstag vor Ostern heißt „Gründonnerstag“. Warum eigentlich? Die einen sagen: Das alte Wort „greinen“ für weinen steckt dahinter. Andere sagen: Damit ist die Farbe Grün gemeint, weil es an die „Frische“ erinnert und das „Neue“.

Am Gründonnerstag denken wir an die Geschichte, wie Jesus mit seinen Freunden das Passa-Mahl feierte. Viele Menschen trafen sich damals zum Passa-Fest. Sie feierten, dass Gott sein Volk aus der Gefangenschaft in Ägypten vor langer Zeit befreit hatte. Dabei teilten sie Brot, aßen und tranken miteinander.

Jesus wusste, dass er so das letzte Mal mit seinen Freunden zusammen essen und feiern würde.

So nahm er auch das Brot, um es zu teilen. Aber er sagte nicht die Worte, die damals beim Passa-Fest dazu gehörten.

Jesus dankte Gott und sagte neue Worte: „Nehmt und esst! Ich werde sterben, damit ihr leben könnt.“ Dann nahm er einen Becher mit Wein, dankte Gott und sagte: „Reicht ihn euch untereinander und trinkt daraus!“

Und Jesus sagte: „Tut das immer wieder, so wie ich es euch jetzt gezeigt habe. Auch wenn ihr mich nicht mehr sehen könnt, werde ich immer bei euch sein. Daran sollt ihr euch dann erinnern.“

Jesus hatte mit seinen Freunden darüber gesprochen, dass sie so zum letzten Mal zusammen essen und feiern würden. Er hatte ihnen auch gesagt: „Seid nicht traurig und habt keine Angst! Ich werde zu euch zurückkommen und leben!“

Die Freunde von Jesus wussten noch nicht, wie das sein würde. Aber gemeinsam dankten sie Gott für dieses Essen, nahmen Brot und zu Trinken an und gaben es weiter.

Kennt ihr „Grüne Soße“? Das ist eine Mischung aus Schmand, Joghurt, Sahne und ganz vielen grünen Kräutern. Manche Menschen essen sie extra am Gründonnerstag.

Vielleicht mögt ihr euch zusammen ein „Abendessen in Grün“ vorbereiten? Ich denke an grüne Paprika, Gurke, grünen Salat, Kräuterquark, ein Brot mit frischer Kresse…vielleicht sogar auch eine Erbsensuppe?

Oder ihr spielt „Ich sehe was, was du nicht siehst…und das ist Grün!“ miteinander?

Habt eine gute Zeit in diesen Tagen!

Eure Elke Nordsiek

Spielraum – Richtungswechsel

Wir gehen unsere Wege.
Wohin führen sie?
Ist es Zeit umzukehren?

Öffnen wir uns der lebendigen Kraft, die uns erfüllt

  • in der Zuversicht, dass Gott uns begleitet
  • mit dem Mut, die Herausforderungen zu gestalten und
  • im Vertrauen, dass Gott unsere Gemeinschaft segnet

Biblischer Text der Passionszeit: Numeri 22,21-32

Da stand Bileam am Morgen auf und sattelte seine Eselin. Aber der Zorn Gottes entbrannte darüber, dass er hinzog. Und Gottes Engel trat in den Weg, um ihm zu widerstehen. Und die Eselin sah Gottes Engel auf dem Wege stehen mit einem bloßen Schwert in seiner Hand. Und die Eselin wich vom Weg ab und ging auf dem Felde; Bileam aber schlug sie, um sie wieder auf den Weg zu bringen.

Da trat Gottes Engel auf den Pfad zwischen den Weinbergen, wo auf beiden Seiten Mauern waren. Und als die Eselin Gottes Engel sah, drängte sie sich an die Mauer und klemmte Bileam den Fuß ein an der Mauer, und er schlug sie noch mehr.

Da ging Gottes Engel weiter und trat an eine enge Stelle, wo kein Platz mehr war auszuweichen, weder zur Rechten noch zur Linken. Und als die Eselin Gottes Engel sah, fiel sie auf die Knie unter Bileam.

Da entbrannte der Zorn Bileams, und er schlug die Eselin mit dem Stecken. Da tat Gott der Eselin den Mund auf, und sie sprach zu Bileam: Was habe ich dir getan, dass du mich nun dreimal geschlagen hast? Bileam sprach zur Eselin: Weil du Mutwillen mit mir treibst! Ach dass ich jetzt ein Schwert in der Hand hätte, ich wollte dich töten! Die Eselin sprach zu Bileam: Bin ich nicht deine Eselin, auf der du geritten bist von jeher bis auf diesen Tag? War es je meine Art, es so mit dir zu treiben? Er sprach: Nein.

Da öffnete Gott dem Bileam die Augen, dass er Gottes Engel auf dem Wege stehen sah mit einem bloßen Schwer in seiner Hand, und er neigte sich und fiel nieder auf sein Angesicht.

Und Gottes Engel sprach zu ihm: Warum hast du deine Eselin nun dreimal geschlagen? Siehe, ich habe mich aufgemacht, um dir zu widerstehen; denn der Weg vor mir führt ins Verderben.

Anregungen

Was klingt von diesen Worten in Ihnen nach?

Bileam hat sich etwas in den Kopf gesetzt und will das durchziehen. Wie schnell geschieht es, dass man ungerecht wird, sogar andere verletzt. Können Sie ihn verstehen?

Bileam ist eine Führungspersönlichkeit mit großem Einfluss. Hätten Sie ihm geraten inne zu halten, nur weil ein ‚sturer Esel‘ nicht spurt? Wie leiten Sie Menschen an, wenn Ihnen etwas wichtig ist? Was sind Ihre Hilfsmittel? Wann hinterfragen Sie Ihre Vorgehensweise?

Was hilft Ihnen, Unheil wahrzunehmen? Wie sieht Ihre ‚Eselin‘ aus?  Wo würden Sie derzeit umkehren?

Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt

1.  Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt, Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt – Liebe lebt auf, die längst erstorben schien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

2.  Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab, wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab. Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn? Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

3.  Im Gestein verloren Gottes Samenkorn, unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn – hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Nach Psalm 22

Mein Gott, des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht,
und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe.
Du aber bist heilig, der du thronst über den Lobgesängen Israels.
Unsere Vorfahren hofften auf dich,
und da sie hofften, halfst du ihnen heraus.
Zu dir schrieen sie und wurden gerettet,
sie hofften auf dich und wurden nicht zuschanden.
Aber du, Gott, sei nicht ferne;
meine Stärke, eile, mir zu helfen.

Gebet

Gott,
du gibst uns Hinweise, wie wir erkennen können,
was gut tut und was ins Verderben führt.
Lass uns gut hinsehen
und die Gründe anderer Menschen anhören,
gib uns einen wachsamen Verstand und ein weites Herz.
Lass uns weise handeln und reden.
Amen.

Über den Abstand hinweg verbinden wir uns im Gebet,
beten für Menschen, die wir Gott ans Herz legen.

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Wir lassen uns überraschen, in welch wunderbarer Weise Gott sich unserer annimmt und welche Spielräume sich uns auftun.

Seien Sie gesegnet und
bleiben Sie behütet!
Ihre Pfarrerin Karin Singha-Gnauck

Ev. Daniel-Gemeinde Berlin-Wilmersdorf