Digitaler Gottesdienst – alle können sich bis zum 24. Januar beteiligen

Wir haben eine neue Pfarrerin.
Sie wird – gemäß der aktuellen Lage – digital eingeführt.

Daran können sich alle (!) beteiligen, die es wollen.
Je mehr, desto lebendiger.

Im digitalen Gottesdienst fragt der Superintendent: „Seid ihr bereit, Karin Singha-Gnauck als eure Pfarrerin und Kollegin anzunehmen, wollt ihr sie in ihrem Dienst unterstützen und ermutigen und versprecht ihr, mit ihr zusammen dem Aufbau der Kirche Jesu Christi zu dienen, so antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe!“

Seine Frage wird gefilmt und dazu die Antwort ‚der versammelten Gemeinde‘ „Ja, mit Gottes Hilfe!“ eingefügt.

Zur ‚versammelten Gemeinde‘ zählen alle, die dabei sein wollen. Insofern können alle, ob sie in der Kirche sind oder nicht, bis zum 24. Januar antworten.

Und so geht’s:

Nehmen Sie zu Hause ein Handy und halten es im Querformat, so dass neben Ihnen noch etwas Platz ist.

Filmen Sie sich während Sie sprechen:
„Ja, mit Gottes Hilfe.“

Gehen Sie auf den Link:
https://www.dropbox.com/request/zIYifFUCiCanKdkLz89F
Laden Sie das Video hoch, in dem Sie die Film-Datei rüberziehen.
Dann geben Sie Ihren Namen und eine Emailadresse ein.
Sie erhalten eine Nachricht. Das wars!

Bei Fragen können Sie sich auch direkt an Herrn Unger wenden: mail@malteunger.de.

Herr Unger wird alle eingegangenen Videos zu einer ‚versammelten Gemeinde‘ zusammenfügen. Insofern seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie im Video dann mit vielen anderen sehr klein erscheinen.

Herzlichen Dank!

Gebet am 17. Januar in Daniel

Das erste Zeichen Jesu ist das Wunder der Freude

Jesus sorgte nicht nur für das Lebens-not-wendige, sondern auch für Freude, Leichtigkeit und Genuss.

Bitten wir Gott um das, was wir zum Leben brauchen

  • in der Zuversicht, dass Gott uns begleitet
  • mit dem Mut, die Herausforderungen zu gestalten und
  • im Vertrauen, dass Gott unsere Gemeinschaft segnet

Gebet

Gütiger, barmherziger Gott,
alles hast Du geschaffen, auch mich,
Du heilst und stärkst, auch mich,
Du ermutigst und rufst in die Nachfolge, auch mich.
Sei Du für mich da.
Jetzt.
Ich brauche Dich.
Deine Barmherzigkeit!

– Alle Sinne richten sich auf Gott –

Freuen darf ich mich
über all das Gute, was ich erlebe,
über die wohltuenden Erinnerungen.
Mit Dir, Gott, suche ich nach allem, was mir gefällt und gut tut.

– Alle Sinne richten sich auf Gott –

Du mein Gott,
mein Leben liegt in Deiner Hand,
alles, was mich bestimmen soll,
bist Du,
Deine Barmherzigkeit,
Deine Ermutigung!
Amen.

Biblischer Text des Sonntags: Johannes 2,1-11

Zwei Tage später wurde in dem Dorf Kana in Galiläa eine Hochzeit gefeiert. Maria, die Mutter Jesu, war dort, und auch Jesus hatte man mit seinen Jünger*innen eingeladen.

Während des Festes ging der Wein aus. Maria sagte zu ihrem Sohn: „Es ist kein Wein mehr da!“ Doch Jesus antwortete ihr: „Schreib mir nicht vor, was ich zu tun habe! Meine Zeit ist noch nicht gekommen!“ Da sagte seine Mutter zu den Dienern: „Was immer er euch befiehlt, das tut!“ Nun gab es im Haus sechs steinerne Wasserkrüge. Man benutzte sie für die Waschungen, die das jüdische Gesetz verlangt. Jeder von ihnen fasste achtzig bis hundertzwanzig Liter. Jesus forderte die Diener auf: „Füllt diese Krüge mit Wasser!“ Sie füllten die Gefäße bis zum Rand. Dann ordnete er an: „Nun bringt dem Mann, der für das Festmahl verantwortlich ist, eine Kostprobe davon! Dieser probierte den Wein, der vorher Wasser gewesen war. Er wusste allerdings nicht, woher der Wein kam. Nur die Diener wussten Bescheid. Da rief er den Bräutigam zu sich und warf ihm vor: „Jeder bietet doch zuerst den besten Wein an! Und erst später, wenn alle Gäste schon betrunken sind, kommt der billigere Wein auf den Tisch. Aber du hast den besten Wein bis jetzt zurückgehalten!“

Dieses Wunder geschah in Kana. Dort in Galiläa zeigte Jesus zum ersten Mal seine göttliche Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn. Danach ging er für einige Tage mit seiner Mutter, seinen Geschwistern und seinen Jünger*innen nach Kapernaum.

Anregungen

Was klingt von dieser Geschichte in Ihnen nach?

Was für ein Zeichen wünschen Sie sich? Ein Wunder der Freude?

Was bringt Sie dazu, zu vertrauen? An was für Wunder glauben Sie?

Die Bevölkerung zu Jesu Zeiten litt unter Hungersnot und Armut während der Besatzung durch die Römer. Trotz des Mangels sollen die Menschen froh sein und das Leben genießen. Woran haben Sie gegenwärtig Ihre Freude?

Denken Sie an eine Feier, die Sie miterlebt haben. Was hat Ihnen gut gefallen? Die schönen Erlebnisse können eine Grundlage in dieser Zeit ohne Feiern und Geselligkeit sein.

Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude

Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude.
A und O, Anfang und Ende steht da.
Gottheit und Menschheit vereinen sich beide,
Schöpfer wie kommst du uns Menschen so nah!
Himmel und Erde erzählet‘s den Heiden.
Jesus ist kommen, Grund ewiger Freuden.

Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden,
komme, wen dürstet, und trinke, wer will!
Holet für euren so giftigen Schaden,
Gnade aus dieser unendlichen Füll.
Hier kann das Herze sich laben und baden.
Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden.

Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.
Hochgelobt sei der erbarmende Gott,
der uns den Ursprung des Segens gegeben;
dieser verschlinget Fluch, Jammer und Tod.
Selig, die ihm sich beständig ergeben!
Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.

Wir beten für Menschen, die uns am Herzen liegen.

Wir lassen uns überraschen, in welch wunderbarer Weise Gottes Barmherzigkeit sich auf uns auswirken wird.

Seien Sie gesegnet und
bleiben Sie behütet!

Ihre Pfarrern Karin Singha-Gnauck

Geschichten von Gott und der Welt (2)

Liebe Kinder, liebe Familien!

An die Geschichte, wie Jesus als Baby auf die Welt kam, haben wir in der Advents- und Weihnachtszeit gedacht; am Anfang des Jahres besonders an die Drei Heiligen Könige.

Wie ist es mit Jesus denn weitergegangen? Viel ist darüber in der Bibel nicht berichtet. Aber eine besondere Situation schon. Im Tempel von Jerusalem wurde damals jedes Jahr ein großes, mehrtägiges Fest gefeiert zu dem sich viele Menschen auf den Weg machten.

„Maria und Joseph gehen zum Passafest nach Jerusalem. Zum ersten Mal nehmen sie Jesus mit. Jesus ist zwölf Jahre alt.

Nach dem Fest machen Maria und Joseph sich mit vielen anderen Familien auf den Weg nach Hause. Jesus bleibt in der Stadt zurück.

„Er ist bestimmt mit einer anderen Familie gegangen“, denken seine Eltern. Am Abend suchen sie nach ihm, aber sie können ihn nicht finden. Sie fragen bei allen Freunden und Verwandten nach ihm. Doch so lange sie auch suchen: Jesus ist nirgends zu entdecken. Niemand weiß, wo er steckt.

Maria und Joseph kehren nach Jerusalem zurück. Drei Tage suchen sie nach ihm. Dann finden sie ihn endlich im Tempel. Er sitzt dort bei den Schriftgelehrten. Jesus hört den Schriftgelehrten zu und stellt ihnen Fragen. Alle sind erstaunt darüber, wie klug Jesus ist.

Maria weint vor Freude, als sie ihren Sohn dort sitzen sieht. Sie ist glücklich, dass sie ihn endlich gefunden hat. Trotzdem schimpft sie mit Jesus: „Wie konntest du uns das antun? Tagelang haben wir dich gesucht, und du sitzt hier. Weißt du denn nicht, dass wir uns Sorgen um dich machen?“

Jesus antwortet ihnen: „Warum habt ihr mich denn gesucht? Konntet ihr euch nicht denken, dass ich hier bin, wo mein Vater wohnt?“

Aber Maria und Joseph verstehen nicht, was Jesus damit meint.

Jesus kehrt mit seinen Eltern nach Hause zurück. Maria merkt sich gut, was geschehen ist und was Jesus gesagt hat.“ Das steht in dem Buch:  Komm lass uns feiern – Die Bibel für Kinder mit Fragen zum Leben, Deutsche Bibelgesellschaft.

Jesus ist neugierig. Er möchte mehr von Gott und der Welt hören, hat viele Fragen und möchte darüber reden. Es ist gut, miteinander nachzudenken.

Seine Eltern suchen ihn voller Sorge und verstehen ihn dann nicht. Maria spricht das aus und redet mit Jesus. Es ist gut, miteinander zu sprechen und einander zu sagen, was wir denken und fühlen.

Vielleicht ist dazu am Wochenende eine gute Gelegenheit. Was war für dich heute besonders interessant und spannend? Worüber hast du nachgedacht? Wie hast du dich heute gefühlt? War es ein aufregender, lustiger, schöner oder blöder Tag für dich? Wie gut, dass wir das auch zu Hause machen können und wir nicht bis nach Jerusalem in den Tempel gehen müssen.

Und wie gut, dass man dabei nicht immer alles gleich verstehen muss.

Ein gesprächiges Wochenende wünscht

Elke Nordsiek

Der GKR informiert

Liebe Gemeinde,

weiterhin halten wir unsere Gemeinderäume geschlossen und sagen alle Veranstaltungen (vorerst bis 7. Februar) ab, um die Eindämmung der Pandemie zu unterstützen.
Jedoch bleibt uns gemeinsames Beten ein so wichtiges Anliegen, dass wir an den Sonntagen  -mit Ausnahme am 24.1.-  zu 10 Uhr in den Kirchsaal zum Gebet einladen.
Am 24. Januar wird unsere neue Pfarrerin eingeführt: Sie können die Einführung von Pfarrerin Karin Singha-Gnauck im Internet www.daniel-gemeinde.de/video am Sonntag, dem 24. Januar 2021 um 14 Uhr miterleben. Diese Möglichkeit bleibt auch danach noch erhalten.
Wir bedauern sehr, dass die Einführung nicht in einem öffentlichen Gottesdienst mit der Gemeinde stattfinden kann. Aufgrund der Corona-Bedingungen kann die Einführung nur mit einigen wenigen  Repräsentanten aus Gemeinde, Campus, Kirchenkreis und Kirchenleitung  in unserem Kirchsaal stattfinden. Wir bitten herzlich um Verständnis und hoffen, dass wir so gemeinsam – vor Ort und Zuhause – diese Einführung feiern können und unserer neuen Pfarrerin Gottes Segen für ihren Dienst aussprechen können.

Mit der Jahreslosung grüßt Sie der GKR und wünscht Ihnen ein gesegnetes Jahr 2021!

Jesus Christus spricht:
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lukas 6,36

Unsere neue Pfarrerin

Wir begrüßen unsere neue Pfarrerin Karin Singha-Gnauck. Sie wird am 3. und 10.1. gemäß Beschluss des Gemeindekirchenrates die Kirche von 10-11 Uhr zum stillen Gebet öffnen. In der Gemeindekirchenratssitzung am 11.1.2021 wird dann über das weitere Gottesdienstgeschehen beraten.
Wir wünschen Ihnen Gottes Segen im Neuen Jahr.