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Wiener-Abend – LiveStream am 6. März

Am 6. März ab 19:30h können Sie hier den LiveStream „Wiener Abend“ aus der Daniel-Gemeinde sehen. Nach Start des Videos können Sie mit der Schaltfläche Vollbild unten rechts das Video auch als Vollbild auf dem ganzen Bildschirm anzeigen.

Klavier: YooSeon Lee und Niek van Oosterum

Nach der erzwungenen Pause möchten wir unsere Konzertreihe in der Daniel-Gemeinde wiederbeleben. Am 6. März laden wir ein zu einem Wiener Abend mit Musik für Klavier von Mozart und Schubert. Diesmal leider nur als LiveStream.

Wiener-Abend:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate in C-Dur KV 521
I. Allegro
II. Andante
III. Allegretto

Franz Schubert (1797-1828)
Variations sur un thème original in As-Dur
Op. 35 D 813
Allegretto – Un poco più lento – Tempo I – Maestoso – Più lento Allegro moderato

Andacht über zoom am Freitag

Wir wollen an diesem Freitag mit einer Andacht über zoom beginnen. Folgender Link ist ab 18.55 freigeschaltet:

Link zur zoom Andacht.

Um 19 Uhr startet die Andacht, die Frau Singha-Gnauck mit uns feiern wird. Es wird zwei Liedbeiträge geben, zu denen Sie herzlich eingeladen sind mitzusingen. Allerdings wird dort Ihr Mikrofon abgestellt werden und nur eine Vorsängergruppe zu hören sein, anders ist das über zoom leider nicht möglich. Beim gemeinsamen Vaterunser hat das Durcheinander durchaus seinen Charme, so dass da alle zu hören sind. Beten Sie ganz entspannt, lassen Sie sich nicht verunsichern.
Die Andacht wird ungefähr 15 Minuten dauern. Anschließend können Sie sich abmelden oder wir können auch noch kurz Gedanken austauschen. Um ca. 19.30 Uhr werden wir die Konferenz schließen.

Der GKR informiert

Liebe Gemeinde,

weiterhin halten wir unsere Gemeinderäume geschlossen und sagen alle Veranstaltungen (vorerst bis 7. Februar) ab, um die Eindämmung der Pandemie zu unterstützen.
Jedoch bleibt uns gemeinsames Beten ein so wichtiges Anliegen, dass wir an den Sonntagen  -mit Ausnahme am 24.1.-  zu 10 Uhr in den Kirchsaal zum Gebet einladen.
Am 24. Januar wird unsere neue Pfarrerin eingeführt: Sie können die Einführung von Pfarrerin Karin Singha-Gnauck im Internet www.daniel-gemeinde.de/video am Sonntag, dem 24. Januar 2021 um 14 Uhr miterleben. Diese Möglichkeit bleibt auch danach noch erhalten.
Wir bedauern sehr, dass die Einführung nicht in einem öffentlichen Gottesdienst mit der Gemeinde stattfinden kann. Aufgrund der Corona-Bedingungen kann die Einführung nur mit einigen wenigen  Repräsentanten aus Gemeinde, Campus, Kirchenkreis und Kirchenleitung  in unserem Kirchsaal stattfinden. Wir bitten herzlich um Verständnis und hoffen, dass wir so gemeinsam – vor Ort und Zuhause – diese Einführung feiern können und unserer neuen Pfarrerin Gottes Segen für ihren Dienst aussprechen können.

Mit der Jahreslosung grüßt Sie der GKR und wünscht Ihnen ein gesegnetes Jahr 2021!

Jesus Christus spricht:
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lukas 6,36

Unsere neue Pfarrerin

Wir begrüßen unsere neue Pfarrerin Karin Singha-Gnauck. Sie wird am 3. und 10.1. gemäß Beschluss des Gemeindekirchenrates die Kirche von 10-11 Uhr zum stillen Gebet öffnen. In der Gemeindekirchenratssitzung am 11.1.2021 wird dann über das weitere Gottesdienstgeschehen beraten.
Wir wünschen Ihnen Gottes Segen im Neuen Jahr.

Gottesdienst als Videostream

Liebe Gemeinde,

der GKR hat beschlossen, dass im Einklang mit den Nachbargemeinde auch in Daniel ab sofort alle Gottesdienste bis einschließlich 10.01.2021 entfallen. Wir haben diese schwere Entscheidung getroffen, um der Verbreitung des Virus keine Chance zu geben und mit der Hoffnung, dass die frohe Botschaft auch anders vermittelt werden kann.

Zu den veröffentlichen Gottesdienstzeiten ist der Kirchsaal von 10 bis 11 Uhr für ein stilles Gebet geöffnet. Pfarrer Zakrzewski-Fischer ist für Seelsorge bzw. ein Gespräch da.

Am 24. 12. wird der Kirchsaal von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein. Dort kann dann auch die Krippe betrachtet werden, der Weihnachtsbaum bewundert und das Friedenslicht aus Bethlehem mit einer mitgebrachten Laterne nach Hause genommen werden.

Am 24.12. wird ein aufgezeichneter Gottesdienst zur Verfügung gestellt. Den entsprechenden Link finden Sie am 24.12. auf der Internetseite www.danielgemeinde.de/video. Die dort bereitgestellte Videos bleiben erhalten und können auch später noch angesehen werden.

Die Glocken der Daniel-Gemeinde werden am 24.12. mit vielen anderen Glocken ab 20 Uhr läuten. Die Gemeinde wird eingeladen zum Geläut zuhause Stille Nacht, heilige Nacht zu singen.

Ein gesegnetes anderes Weihnachtsfest wünscht Ihnen der GKR der Daniel-Gemeinde mit der Weihnachtsbotschaft: Fürchte Dich nicht!

Geschichte zum Wochenende

Hallo, liebe Kinder und liebe Eltern!

Von Elke Nordsiek habt Ihr die erste Geschichte lesen können.

Diesmal will ich – Pfarrer Fischer – euch eine meiner Lieblingsgeschichten erzählen.

 

Die Geschichte mit dem Sturm war schon toll. Das Jesus sowas kann?!

Manchmal würden wir wohl auch gern besseres Wetter machen wollen, oder?

Ich erinnere mich, wie ich mir als Kind oft vorgestellt habe fliegen zu können oder übers Wasser gehen zu können – eben Abenteuer zu bestehen.

Darum mag ich eine Geschichte von Petrus gern, wo er genau das auch will.

 

Petrus ist ein Freund von Jesus. Mit anderen Freunden fährt er im Boot über den riesengroßen See Genezareth. Jesus ist nicht dabei, will später dazu kommen.

Und dann geschieht es. Wieder ist der See vom Wind aufgewühlt. Dunkle Wolken ziehen über den Himmel. Es ist richtig unheimlich auf dem Wasser. Kein schönes Gefühl.

Da passiert es. Die Freunde sehen am Horizont, wie eine Gestalt auf sie zukommt. Was? Das kann doch nicht sein. Niemand kann auf dem Wasser laufen. Aber sie kommt näher. Ein Gespenst! Das muss ein Gespenst sein. Früher haben die Menschen geglaubt, dass es Geister und Gespenster gibt. Vor Angst fangen die Freunde an zu schreien und mit den Armen zu fuchteln. Vielleicht lässt sich das Gespenst vertreiben.

Aber dann hören sie eine vertraute Stimme. Es ist die von Jesus. Hei Leute, ich bin es! Erkennt ihr mich denn nicht? Da ist ihre Angst wie weggeblasen. Aber erschrocken sind sie trotzdem: Wie kann Jesus auf dem Wasser gehen? Das ist doch verrückt! Das kann doch nicht sein!

Und jetzt Petrus. Er will das auch probieren. Na, dann komm, sagt Jesus, und Petrus steigt aus dem Boot.

Ich hätte das auch gemacht. Und Ihr?

Erst funktioniert es – so wird es in der Geschichte erzählt. Aber bei der ersten größeren Welle kriegt Petrus Angst und das Wasser trägt nicht mehr. Im letzten Moment greift Jesus nach ihm und sie steigen ins Boot.

 

Ein bisschen „spooky“ ist diese Geschichte schon. Und verrückt auch. Gerade deswegen mag ich sie: ein bisschen wie in unserem Leben. Manchmal brauchen wir Mut, auch mal was Verrücktes zu tun, was man sich sonst nicht traut, was uns aber ganz neue Erfahrungen möglich macht – auch wenn es nicht klappen sollte. Klar, dass wir nicht gegen die Naturgesetze und die Physik handeln können. Aber es gäbe keine großen Ozeanschiffe, keine Flugzeuge, keine langen Hängebrücken, wenn nicht irgendwer vor Zeiten den Mut gehabt hätte, sowas Verrücktes auszuprobieren. Jesus macht uns Mut. Und sind Freunde nicht am Allerbesten, wenn wir mit ihnen gemeinsam etwas wagen und ausprobieren können, wenn wir miteinander das Abenteuer des Lebens bestehen? Ich finde Ja. Und ich glaube, Jesus ist als Freund dabei.

 

Euch einen schönen Sonntag und gute Tage.

Euer Pfarrer Fischer

Jesus und der Sturm

Liebe Kinder, liebe Eltern!

Wir hatten uns sehr darauf gefreut, Geschichten von Gott und der Welt wieder gemeinsam in unserem Kirchsaal und der Kita entdecken zu können! Das wird nun noch ein wenig dauern und bis dahin möchten wir Euch jede Woche eine kleine Geschichte zum Vorlesen nach Hause schicken. Einige von Euch waren in den letzten Wochen schon in der Kita, andere sind in dieser Woche wieder dazu gekommen und einige sind noch zuhause. Bis wir uns alle wiedersehen schicken wir Euch liebe Grüße mit den Worten aus unserem Kinderkirchengebet:

Gott behüte Euch auch diesen Tag, dass Euch kein Leid geschehen mag!

Elke Nordsiek und Norbert Zakrzewski-Fischer.

Jesus und der Sturm

Jesus fuhr einmal mit seinen Freunden über einen großen See. Er war müde und legte sich vorne in das Boot schlafen. Da kam ein gewaltiger Sturm auf. Das Boot wurde von den Wellen hin und her geschleudert. Die Freunde von Jesus bekamen große Angst. Sie weckten Jesus auf und riefen: „Herr, hilf uns! Wir gehen unter!“ Jesus setzte sich auf und sagte: „Warum habt ihr denn solche Angst? Ich bin doch da!“ Er stand auf und sah auf die Wellen und rief in den Sturm: „Schweigt jetzt! Sturm, sei still!“ Da wurde es ganz still. Kein Lüftchen bewegte sich, die Wellen beruhigten sich und der See lag spiegelglatt da. Die Freunde von Jesus waren ganz überrascht. Sie hatten noch gar nicht richtig gewusst, wer Jesus ist. Wind und Wellen gehorchen ihm aufs Wort! Und sie waren sehr froh, mit Jesus unterwegs zu sein.

(Vielleicht mögt Ihr Euch ja in eine Decke legen und das Sturmgefühl nachfühlen, wenn zwei Große Euch darin anheben und hin- und herschaukeln? Ruft Ihr dann: “Sturm, sei still!“ lassen die Großen Euch ganz ruhig wieder auf den Boden hinunter…)

Gebet in den Tagen der Corona-Infektionen

Das walte Gott
nach Luthers Morgen- und Abendgebet:

Kirchsaal

Das walte Gott, Vater und Sohn und Heiliger Geist! Amen.
Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, dass Du mich in dieser gefährlichen Zeit bislang behütet und vor schlimmer Krankheit gnädig bewahrt hast.
Und ich bitte Dich,
Du wollest mich auch in der kommenden Zeit gnädig behüten vor allem Bösen: vor Unfall und Tod, vor Schaden und Not, vor Krankheit und allen Gefahren.
Bewahre mich unter Deiner schützenden Hand, dass Dir all mein Tun und Leben gefalle, denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele, mein Leben und Wirken, meine Verwandten und Freunde und alle meine Nächsten Deiner Liebe und Gnade.
Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde.
Amen.

Gott, zu Dir geht mein Gebet,
höre mein Singen und Flehen.
(siehe im Evangelischen Gesangbuch die Lieder zur Passion, z.B. Nr.98)

Psalm-Gebet
unser Gottesdienst-Psalm in der Passionszeit:
I+II:  Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden. | Uns aber, | die wir selig werden, | ist es eine Gotteskraft.
I: HERR, vernimm mein Flehen um Deiner Treue willen.
II: Erhöre mich um Deiner Gerechtigkeit willen.
I: Ich breite meine Hände aus zu Dir.
II: Meine Seele dürstet nach Dir wie dürres Land.
I: Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll.
II: Du bist mein Gott. Mich verlangt nach Dir.
I: Lehre mich tun nach Deinem Wohlgefallen.
II: Dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn.
I+II:  Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden. | Uns aber, | die wir selig werden, | ist es eine Gotteskraft.

Fürbitte
Christus, Du hast den Deinen zugesagt:
Wahrlich, ich sage euch,
wenn zwei unter euch einig werden auf Erden,
worum sie bitten wollen,
so soll es ihnen widerfahren von meinem
Vater im Himmel.
Denn wo zwei oder drei versammelt sind
in meinem Namen,
da bin ich mitten unter ihnen.

Höre mein Rufen: Herr, erbarme Dich!
Ich bete für die Menschen, die verantwortliche Entscheidungen fällen müssen, dass sie mit Bedacht, Sorgfalt und Weisheit den Weg zwischen Zögerlichkeit und Übergriffigkeit finden und zum Wohl der Menschen handeln.
Höre mein Rufen: Herr, erbarme Dich!
Ich bete für die Menschen, die an den Orten der Gesundheitsversorgung ihren schweren Dienst tun und oft schon über die Grenzen ihrer Kraft in Anspruch genommen sind, dass sie keine Entscheidungen zwischen Leben und Tod treffen müssen, sondern allen ihre Hilfe geben können, und dass sie selbst Kraft finden.
Höre mein Rufen: Herr, erbarme Dich!
Ich bete für die Einsamen, die alleingelassen bleiben und voller Angst sind. Lass Sie Dein Nahe-sein spüren, lass sie Dein Wort hören können und tröste ihre Seelen festige ihren Glauben.
Höre mein Rufen: Herr, erbarme Dich!
Ich bete für die schwer Erkrankten, dass sie Hilfe erfahren und wieder genesen können, und für die Sterbenden, dass sie in Frieden zu Dir gehen.
Höre mein Rufen: Herr, erbarme Dich!
Ich bete für die Menschen, deren berufliche Existenz bedroht ist oder gar verloren geht, lass ihnen Hilfe zuteilwerden, damit sie den Mut nicht verlieren und ihr Einkommen wiedererlangen.
Höre mein Rufen: Herr, erbarme Dich!
Ich bete für diese Welt, dass wir Menschen miteinander lernen, uns auf das wirklich erfüllet Leben zu konzentrieren, dass wir Deiner Liebe nacheifern und unser Herz nicht an materiellen Gewinn hängen, dass wir lernen, füreinander da zu sein.
Höre mein Rufen: Herr, erbarme Dich!

Zeit zum stillen Beten

Vater unser
Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen –
denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Gott, zu Dir geht mein Gebet,
höre mein Singen und Flehen.
(siehe im Evangelischen Gesangbuch die Lieder „Geborgen in Gottes Liebe“, z.B. Nr. 401)

Lied nach der Melodie „Verleih uns Frieden gnädiglich“ (Gesangbuch Nr. 421)

  1. Verleih uns Frieden gnädiglich, HERR Gott, zu unser‘n Zeiten. | Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten, | denn du, unser Gott, alleine.
  2. Schenk unsern Herzen Glaubenskraft, dazu ein fest‘ Vertrauen, | damit wir tun, was Frieden schafft, an deinem Reich mitbauen: | Du bist unser Herr alleine.
  3. Hernach in Frieden lass uns geh’n am Ende unsrer Tage. | Aus Gnade lass uns vor dir steh’n ohn‘ alle Schuld und Klage: | Du bist unser Heil alleine.

Text Strophe1 und Melodie:
Martin Luther 1529 nach der Liedstrophe „DA PACEM DOMINE“ 9.Jahrhundert – ökumenische Fassung
Text Strophen 2 und 3: Norbert Zakrzewski-Fischer 2005

Bitte um Segen
Segne uns, o HERR.
Lass Dein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig.
Deine Barmherzigkeit wende uns zu.
Erfülle uns und Deine ganze Schöpfung mit Deinem Segen.
Amen.