Heute: Montag, 23. Mai. 2022 (Wochenbeginn: Rogate)

Gottesdienst an Himmelfahrt, 26. Mai um 10 Uhr

Wir laden zum Gottesdienst an Himmelfahrt am 26. Mai in die Daniel-Gemeinde ein. Der Gottesdienst wird von Pfarrerin Karin Singha-Gnauck, Pfarrerin Cornelia Benus-Dreyer und Team gestaltet.

Himmelfahrt – in unserer heutigen aufgeklärten Zeit?
Und der Menschensohn, wie sich Jesus oft selbst nannte – wie passt das zusammen?
Helfen uns da die Visionen aus dem Buch Daniel weiter?

Wir entdecken, wie kostbar unsere jüdisch-christliche Tradition ist und wie sie uns heute eine Richtung aufweist.

Diesen Gottesdienst feiern wir zusammen mit der Kirchengemeinde Halensee. Diese wunderbare Tradition setzen wir fort und freuen uns sehr darüber.

Eröffnung der Fotoausstellung am 20. Mai

Ein Blick? Ach was, viele! Euren Blick auf den Campus stellen wir aus und erhalten so weitere, vielleicht unbekannte Einblicke in den Campus Daniel.

Den Daniel-Kirchsaal zieren über 100 Fotos, die ganz unterschiedliche Blickwinkel auf den Campus offenbaren. Da lohnt es sich, genau hinzusehen! Was habt ihr vorher noch gar nicht wahrgenommen? Was spricht euch an? Welches Motiv wurde am meisten fotografiert? Welches Foto ist genial? Da gibt es etliche!

Wenn ihr mindestens fünf Leute seid, könnt ihr euch als Jury anmelden und ein Foto auswählen. Dieses wird dann bei unserem Campus-Jubiläum noch einmal ausgestellt.

Viel Freude beim Entdecken!

Wir beginnen um 14 Uhr mit der Eröffnung. Anschließend gibt es Musik sowie Knabbereien und Getränke.

Ökumenischer Männerrüsttag am 14. Mai

Herzliche Einladung zum ökumenischen Männerrüstag bei uns in Daniel am Sonnabend, dem 14. Mai. Sie können gern ab 9:30 Uhr zum Willkommenskaffee oder Tee erscheinen. Der Rüsttag wird dann um 10 Uhr mit einem Gottesdienst eröffnet und anschließend mit Frühstück- und Gesprächsbeisammensein fortgeführt. Dabei wird 
Kristian Gaiser (Gleichstellungsbeauftragter unserer Landeskirche) seine Arbeit vorstellen und es gibt ein Impulsreferat von Pfr. Johannes Simang, Landesmännerpfarrer, zum Thema „Fluchtbewegungen früher und heute“.

Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen!

Nun geht es wieder los. Nach Coronapause der erste Freitagabendgottesdienst live:

Freitag, 13.08.2021 um 19 Uhr

Freitag-Abend-Gottesdienst

Vor 60 Jahren wurde die Mauer quer durch Berlin errichtet. Viele von uns haben das nicht miterlebt. Wir sind erst später geboren worden – wir sind ein Team von jungen Erwachsenen mit Pfarrerin Karin Singha-Gnauck. Wer mit uns Gottesdienst feiert, soll wissen:

Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen!

Von der Fülle

Liebe Kinder! Liebe Familien!

Am vergangenen Freitag haben wir die Kinder, die unsere Daniel-Kita zum Sommer verlassen, in einem fröhlichen Gottesdienst verabschiedet.

Für die Schulkinder beginnen nun in dieser Woche die Ferien.

„Gottes Liebe ist so wunderbar! Soo wunderbar groß! Soo hoch – was kann höher sein!?  Soo tief – was kann tiefer sein!?  Soo weit – was kann weiter sein!? haben wir mit den Kitakindern gesungen.

Auch David hat davon gesungen, wie sehr er sich über Gott freut.

„Ich freu mich über dich, mein Gott, von ganzem Herzen freu ich mich, dass du wie eine Mutter und wie ein Vater bist.

Ich freu mich über dich, mein Gott,  ich werde all das Gute nicht vergessen, das du schenkst.

Alles, was ich angestellt habe, ist bei dir wie nie geschehen.

Du lässt mich singen und lachen,

du machst mich fröhlich und stark.“ Nach Psalm 103

Mit diesem Psalm verabschiede auch ich mich von den wöchentlichen Geschichten in eine Sommerpause.

Ich wünsche euch einen Sommer der Fülle.

Einen Sommer, der reich ist an Freude über kleine und große Dinge, voller bunter Blumen und Begegnungen und angefüllt mit Lachen und Fröhlichkeit.

Mit dem neuen Kita- und Schuljahr wird Neues und Anderes starten. Ich freue mich schon sehr darauf!

Eure Elke Nordsiek

Von tiefer Freundschaft

Liebe Kinder, liebe Familien!

Es ist großartig, gute Freundinnen und Freunde zu haben. Es ist wunderbar, gemeinsame Zeit zu erleben.

Von der Freundschaft  von David und Jonathan erzählt eine biblische Geschichte

David war ein Hirtenjunge gewesen und jetzt am Hof des Königs Saul. Er war beliebt bei allen. Aber der König war eifersüchtig auf David. Er hatte Angst, dass David einmal König werden könnte. Gott hatte das so angekündigt. Das wollte Saul nicht, weil sein Sohn Jonathan eines Tages König werden sollte.

Jonathan und David sahen sich oft am Königshof, sprachen miteinander und mochten sich gern. Sie wussten: Nur einer von ihnen konnte König werden, aber sie wurden dennoch echte Freunde.

Jonathan schenkte David sogar eine wertvolle Ausrüstung; er gab ihm sein Schwert, seinen Bogen und seinen Gürtel. „Wir werden immer Freunde sein.“ versprachen sie sich.

König Saul wurde so eifersüchtig auf David, dass er ihn am liebsten umgebracht hätte. David versteckte sich vor der großen Wut des Königs. Auf seiner Flucht trifft er Jonathan. „Was habe ich deinem Vater nur getan?“ fragt David ihn. „Ich halte zu dir!“ sagte Jonathan. „Wie kann ich dir helfen?“

David hatte eine Idee. Auf dem großen Fest am nächsten Tag sollte Jonathan Saul erzählen, dass David nicht dabei ist. Er feiere das Fest woanders als am Königshof. Wenn Saul wütend darüber wäre, wüssten sie, dass es gefährlich für David ist, zurückzukommen. Sie verabredeten ein Zeichen beim Bogenschießen am Tag nach dem Fest. Das sollte David heimlich beobachten. Das Zeichen sollte David zeigen, ob Saul zornig geworden war.

Als Jonathan seinem Vater am Festtag erzählte, dass David woanders feierte, wurde Saul so wütend, dass er sogar einen Speer durch die Gegend warf.

Am nächsten Tag beim Bogenschießen gab Jonathan David das vereinbarte Zeichen. Jetzt wusste David, dass er in Gefahr war und den Königshof verlassen musste. Er traf sich noch einmal allein mit Jonathan und sie verabschiedeten sich. Sie umarmten sich und weinten. „Geh in Frieden!“ sagte Jonathan. „Wir werden immer Freunde bleiben!“

David als Hirtenjunge und Jonathan als Königssohn werden Freunde. Freundschaft verbindet ganz unterschiedliche Menschen.

Die beiden halten zusammen, auch als es problematisch wird. Freundschaft hält auch in verzwickten Situationen.

Sie vereinbaren ein Zeichen zwischen sich, das nur sie verstehen. Freundschaft braucht manchmal keine Worte.

David und Jonathan sind traurig, dass sie sich trennen müssen. Sie wissen nicht, wie ihre Freundschaft weitergehen wird. Aber sie sind sich sicher, dass sie sie immer begleiten wird.

Freundschaftsbändchen am Handgelenk können das zeigen; vielleicht flechtet oder knüpft ihr zusammen so ein Bändchen für einen Freundin oder einen Freund?

Vielleicht mögt ihr euch auch ein Zeichen ausdenken, das nur ihr versteht? Eine Handbewegung, die ohne Worte sagt: Ich bin dein Freund! Oder: Du bist immer meine Freundin!

Eine freundliche Woche wünsche ich euch!

Elke Nordsiek

Vom Pause machen…

Liebe Kinder, liebe Familien,

Da war letzte Woche eine Pause in den Geschichten von Gott und Welt. Vielleicht ist es Euch aufgefallen?

Eine tolle Geschichte vom Zeitnehmen und Pause machen steht ganz am Anfang in der Bibel:

„Erstmal war nix da!

Alles war dunkel.

Dann ließ Gott es am ersten Tag hell werden. Licht überall. Gott schaute sich alles genau an. Er fand es gut gelungen.

Am zweiten schuf er einen Raum für frische Luft;

am dritten Tag Land und festen Boden, dazu schillerndes Wasser und grüne und bunte Pflanzen. Wieder guckte Gott ganz genau hin und freute sich an dem, was er sah.

Am vierten Tag kam die Sonne, der Mond und viele Sterne dazu. So waren Tag und Nacht zu unterscheiden.

Am fünften Tag schuf Gott große und kleine und ganz kleine Tiere auf dem Land und im Wasser; und am sechsten Tag die Menschen; einzeln einzigartig und doch zusammen.

Er betrachtete sie und freute sich noch mehr.

Am siebten Tag sah er sich alles insgesamt zufrieden an und ruhte sich einfach aus.“

Mögt Ihr auf einem kleinen Spaziergang zusammen schauen, wo es helle und wo es dunkle Ecken gibt? Wo könnt Ihr die Luft besonders gut spüren? Ob Ihr Wasser entdeckt? …und auf einer Wiese findet Ihr sicher die unterschiedlichsten Blumen und Gräser und Krabbelkäfer.

Eine Woche in der ihr viel Schönes entdeckt und ganz viel Freude daran habt, wünsche ich Euch!

Eure Elke Nordsiek

Ev. Daniel-Gemeinde Berlin-Wilmersdorf